Stellensuche und Infos zum Verfahren


Freiwillige und Ausbildungspraktikanten der Lebenshilfe Buxtehude 2016

Das Leben ist bunt - der Bundesfreiwilligendienst auch

Bevor Sie in die Vollen und auf die Suche nach einer Einsatzstelle gehen, machen Sie doch einfach mal eine kurze Lesepause. Gelegentlich tun Freiwillige mir den Gefallen, mir einen kleinen Erfahrungsbericht über den eigenen BFD zur Verfügung zu stellen. Ein besonders netter Bericht weil kurz und knackig und dennoch aussagefähig, mit Licht und Schatten, finden Sie, wenn Sie auf den folgenden Link "Erfahrungsbericht" klicken. Vielen Dank dafür, Paulina! Weitere Berichte von anderen Freiwilligen finden Sie bei den allgemeinen Informationen, wenn Sie auf die Rubrik "Für Freiwillige" klicken.

Kein zentrales Bewerbungsverfahren

Vielleicht haben Sie die Erfahrung schon an anderer Stelle gemacht, dass man sich um eine Einsatzmöglichkeit im Freiwilligendienst zunächst bei einer zentralen Stelle (Z. B. BFD- oder FSJ-Träger) bewerben muss und dort eine Vorauswahl getroffen wird, welche Einsatzstellen aus dortiger Sicht für die/den Bewerber/in geeignet sein könnten. Wir haben uns basierend auf über 30 Jahre Erfahrungen im Bereich Zivildienst gegen ein solches zentrales Bewerbungsverfahren entschieden. Wir sind sind nicht der Meinung, dass wir besser als Sie entscheiden können, welche Einsatzstellen für Sie geeignet sein können. Entsprechend haben Sie bei uns die Möglichkeit, mit Einsatzstellen, die über freie Plätze verfügen, direkt in Kontakt zu treten.Weitere Informatiaonen hierzu finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Wenn Sie jedoch über die Stellensuche hinaus Informations- und/oder Beratungsbedarf haben sollten, dann rufen Sie uns bitte an (Der beste und schnellste Weg.) oder schicken Sie uns eine Mail mit Ihren möglichst konkreten Fragen.

Stellensuche und Beratung

Sie haben hier die Möglichkeit, sich schnell und einfach eine Übersicht über die Einrichtungen zu verschaffen, die gerne Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst beschäftigen wollen. Die einfachste Methode, um an Informationen über mögliche Einsatzstellen zu kommen. Klicken Sie einfach hier auf

                    "DATENBANK EINSATZSTELLEN"

und Sie werden zu unserer Datenbank weitergeleitet. Wählen Sie dort den oder die regionalen Bereiche aus, die für Sie interessant sind, und geben Sie an, wann Sie spätestens mit dem BFD anfangen möchten. Fertig! Sie erhalten dann eine Übersicht zur Verfügung stehender Einsatzplätze, die Sie sich in aller Ruhe ansehenn oder natürlich auch ausdrucken können.
Tipp: Grundsätzlich können Sie Ihre Auswahl auch auf Tätigkeitsbereiche beschränken. Würden wir aber nicht empfehlen, da in den meisten Einrichtungen die Tätigkeiten eher bunt gemischt sein können.
Achtung! Auf der Übersicht der freien Einsatzplätze finden Sie auch Angaben zu einer möglichen Unterkunft und zum Erfordernis eines Führerscheins. Diese Angaben der Einsatzstellen stimmen nicht selten nicht mit der Praxis überein. Diese daher eher theoretischen Möglichkeit der Selektion sollten Sie daher am Besten schlicht und ergreifend ignorieren.

Und für diejenigen, die sich regional nicht so gut auskennen und sich einen Überblick über das Bundesland Niedersachsen verschaffen wollen, hier noch eine Landkarte-Niedersachsen .

Wenn Sie sich aus welchen Gründen auch immer nicht selbst mögliche Einsatzstellen heraussuchen möchten, können Sie uns Ihre Wünsche, wann und wo Sie vorzugsweise den Freiwilligendienst leisten wollen und Ihre Anschrift, einfach per E-Mail, telefonisch oder schriftlich mitteilen. Wir sind da sehr flexibel und stellen Ihnen gerne eine entsprechende Übersicht zusammen.

Wichtig! Bitte beachten Sie, dass auf unseren Übersichten alle anerkannten Einsatzstellen aufgelistet werden, die verbindlich bestätigt haben, grundsätzlich Freiwillige beschäftigen zu wollen. Da jedoch leider nicht jede Einsatzstelle auch jederzeit alle genehmigten Plätze ständig belegen kann oder will, z. B. weil man auch Freiwillige im Freiwilligen sozialen Jahr oder im Berufsvorbereitenden sozialen Jahr der Lebenshilfen beschäftigt, bleibt Ihnen die Kontaktaufnahme nicht erspart. Nur so können Sie definitiv in Erfahrung bringen, ob und wann Sie dort Ihren Freiwilligendienst leisten können.

Oder sollen wir Ihnen behilflich sein?

Wenn Sie auf den folgenden Link "Einsatzmöglichkeiten im Bundesfreiwilligendienst in Niedersachsen" klicken, öffnet sich ein Vordruck, im Rahmen dessen Sie uns mitteilen können, wann und wo Sie einen Freiwilligendienst leisten möchten. Darüberhinaus haben Sie dort auch die Möglichkeit, ein wenig was zu Ihrer Motivation etc. mitzuteilen. Was Sie unbedingt tun sollten. Schließlich wollen Sie ja Einsatzstellen motivieren, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Füllen Sie den Vordruck aus, speichern Sie ihn ab und übersenden Sie uns dann den ausgefüllten Vordruck per Mail, per Fax oder per Post. In der Folge würden wir Ihre Anfrage an unsere Einsatzstellen in der/den gewünschten Region/en übersenden, so dass diese in der Folge bei Interesse mit Ihnen Kontakt aufnehmen könnten. Mit wem unsere Einsatzstellen dann Kontakt aufnehmen möchten, entscheiden natürlich ausschließlich die Einsatzstellen selbst. Wir haben darauf keinen Einfluss.
Sollten wir wider Erwarten in der/den gewünschten Region/en keine grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten haben, würden wir Ihnen das natürlich mitteilen.
Bitte beachten Sie, dass dieses Verfahren eine zusätzliche Option ist, die Sie nutzen können, aber natürlich nicht müssen. Achtung! Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen wollen, benutzen Sie zum öffnen des Vordrucks den kostenlosen Adobe Acrobat Reader, der vermutlich auf Ihrem Gerät bereits installiert ist. Falls nicht, hier der Link zum kostenlosen Download: https://get.adobe.com/de/reader/ Ohne diesen Reader können Sie die Formularfelder nicht nutzen und müssten den Vordruck per Hand ausfüllen.

Das Bewerbungsverfahren

Bei uns gibt es kein vorgeschriebenes Bewerbungsverfahren! Sie müssen also keine Fragebögen ausfüllen oder irgendwelche Formerfordernisse beachten. Sie können direkt und unmittelbar mit unseren Einsatzstellen Kontakt aufnehmen. Machen Sie es sich nicht so schwer bei der ersten Kontaktaufnahme. Greifen Sie doch erst einmal einfach zum Telefon oder schreiben Sie eine kurze Mail und fragen bei der Einsatzstelle nach, ob zum gewünschten Termin noch die Möglichkeit besteht, dort einen Freiwilligendienst zu leisten.

Wenn Sie in der Folge "grünes Licht" von der jeweiligen Einsatzstelle bekommen, man also auch von der Seite her interessiert ist, werden Sie feststellen, dass die weitere Vorgehensweise so indivuduell ist, wie es unsere Einsatzstellen in vielerlei Hinsicht sind. Vielleicht wird man Sie bitten, eine kurze Bewerbung einzureichen. Vielleicht wird man Sie aber auch gleich zu einem persönlichen Gespräch einladen.

Sofern die Einsatzstelle es nicht von sich aus ansprechen sollte, möchten wir Ihnen eine weitere wichtige "Kleinigkeit" ans Herz legen. Wenn es zeitlich irgendwie möglich ist, hospitieren Sie mindestens einen, besser zwei bis drei Tage in der künftigen Einsatzstelle. Verschaffen Sie sich auf diesem Weg einen ersten Eindruck. Klar, so wirklich kennenlernen kann man eine Einrichtung nicht in dieser kurzen Zeit. Aber Sie gewinnen einen ersten Eindruck davon, mit welchem Personenkreis Sie es zu tun bekommen würden, wie so die Stimmung in der Einsatzstelle ist und wie man miteinander umgeht. Schließlich würden Sie ggf. doch einige Zeit dort verbringen. Da kann es nicht schaden, vor der eigenen Entscheidung mal reinzuschnuppern.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen aber auch persönlich zur Verfügung! Wenn Sie eine persönliche Beratung wünschen, weil Sie neben den Infos zu freien Stellen weitere Informationen oder Beratung benötigen/wünschen, dann nehmen Sie einfach unter 0511 98783-10 telefonisch Kontakt zu uns auf. Auch persönliche Beratungen in unserem Büro sind möglich. In diesem Fall sollten Sie jedoch vorab den Termin mit uns abstimmen. Damit wir dann auch ausreichend Zeit für Sie haben.

Wie es weiter geht

Wenn Sie „Ihre Einsatzstelle“ gefunden haben, sind noch einige Formalitäten erforderlich, bevor es dann irgendwann richtig los gehen kann. Damit alle Beteiligten wissen woran sie sind, wird eine schriftliche Vereinbarung (Vertrag) ausgefüllt, in der die wichtigsten Dinge geregelt sind. Diese Vereinbarung ist formgebunden und inhaltlich vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben vorgegeben. Die Einsatzstellen haben dafür den entsprechenden Vordruck, der auch auf unserer Homepage im Bereich Download zur Verfügung steht.  Diese Vereinbarung wird dann von Ihrer Einsatzstelle uns zur Prüfung eingereicht. Wenn alles in Ordnung ist, geben wir die Vereinbarung an das Bundesamt weiter, welches dann die Ableistung des Bundesfreiwilligendiensts in der gewünschten Einsatzstelle und für den gewünschten Zeitraum ganz offiziell bestätigen würde. Mit Stempel und Unterschrift und allem was dazu gehört.
Aber zuvor bekommen Sie von uns bereits zeitgleich mit der Weiterleitung Ihrer BFD-Vereinbarung an das Bundesamt eine Bestätigung, dass und wann es mit Ihrem BFD los gehen wird. Und in aller Regel teilen wir Ihnen auch bereits zu diesem Zeitpunkt mit, wann und wo die im BFD verbindlichen Seminare für Sie stattfinden werden.

Kündigung

Es mag sein, dass man nach Beginn des BFD feststellt, dass man sich das doch alles ganz anders vorgestellt hat. Was in der Praxis jedoch eher selten vorkommt, da man sich ja in aller Regel vorher darüber informiert, was denn bitte sehr auf einen zukommen würde. Aber vielleicht erhält man ja unerwartet ein Angebot für einen Ausbildungs- oder einen Arbeitsplatz oder einen Studienplatz. In der Probezeit, also in den ersten sechs Wochen des BFD, können sowohl  Freiwillige als auch die Einsatzstelle ohne Angaben von Gründen mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. Aber auch nach Ablauf der Probezeit ist eine Kündigung natürlich sowohl für  Freiwilligen als auch für die Einsatzstelle aus wichtigem Grund möglich. Der bzw. die Gründe müssen dann natürlich auch konkret benannt werden. Wichtige Gründe für Freiwillige können z. B. sein, dass man einen Ausbildung-, Arbeits- oder Studienplatz erhalten hat und den BFD daher beenden möchte. Übrigens, wer einen Studienplatz erhält und dennoch den BFD leisten möchte, verliert nicht den Anspruch auf den Studienplatz. Unabhängig davon können aber auch unlösbare Probleme in der Einsatzstelle ein triftiger Kündigungsgrund sein. Und ganz ohne Angabe von Gründen und zudem noch sehr flott kann die BFD-Vereinbarung auch kurzfristig nicht gekündigt, sondern aufgelöst werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Auflösung im Einvernehmen zwischen der/dem Freiwilligen und der Einsatzstelle erfolgt. 

Einzelheiten auch zu der Kündigung würden Sie ggf. in der zu treffenden Vereinbarung über die Ableistung eines BFD finden. Diese Zusammenfassung nur zu Ihrer Vorabinformation auch um Ihnen die Sicherheit zu geben, dass die Entscheidung für einen BFD möglichen sich auch unerwartet ergebenden beruflichen Perspektiven nicht im Wege stehen würde.