Für Einsatzstellen

Allgemeine Infos zum Bundesfreiwilligendienst für Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Niedersachsen


Anerkennung als Einsatzsstelle des Bundesfreiwilligendienstes

Alle am 01.04.2011 bereits als Zivildienststelle anerkannten Einrichtungen sind automatisch mit der Anzahl der genehmigten Zivildienstplätze auch als Einsatzstelle des Bundesfreiwilligendienstes anerkannt.

Soziale Einrichtungen im Paritätischen, die nicht anerkannte Zivildienststelle waren, müssen bei Interesse am Bundesfreiwilligendienst als Einsatzstelle vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (Bundesamt.) anerkannt werden. Sie können und sollten sich bei Interesse von uns beraten lassen. Antragsunterlagen können Sie  von uns erhalten oder im Bereich Download, wo Sie bei Interesse auch die Richtlinien des Bundesamts zur Anerkennung von Einsatzstellen als auch Bearbeitungs- und Ausfüllhinweise zu dem Anerkennungsantrag finden, selbst herunterladen.

§ 6 Abs. 2 Bundesfreiwilligendienstgesetz gibt die Rahmenbedingungen für die Anerkennung als Einsatzstelle vor. Von der Aufgabenstellung her dürfte es für die Mehrzahl aller Mitglieder im Paritätischen kein grundsätzliches Problem sein, diese Anerkennung zu erhalten. Wichtig ist jedoch neben der grundsätzlichen Aufgabenstellung der Einrichtung, dass auslastende Beschäftigungsmöglichkeiten vorhanden sind und die Anleitung und Betreuung der Freiwilligen durch entsprechend qualifiziertes Personal der Einrichtung sichergestellt ist.
Achtung! Eine Anerkennung ist auch möglich, wenn keine ganztägige Beschäftigung von Freiwilligen möglich ist. Sofern mehr als 20 Wochenarbeitsstunden möglich sind, ist auch dann eine Anerkennung als Einsatzstelle möglich. Allerdings könnten dann nur Freiwillige beschäftigt werden, die das 27. Lebensjahr bereits vollendet haben, da nur für diesen Personenkreis die Option für einen BFD in Teilzeit besteht.

Ähnlich wie auch schon zuvor im Zivildienst wird die Anerkennung als Einsatzstelle nur für eine bestimmte Anzahl von Freiwilligen ausgesprochen, die gleichzeitig im Dienst sein können. Und noch eine weitere Analogie zum früheren Zivildienst ist von Bedeutung. Auch im BFD müssen räumlich getrennte Einrichtungen auch des selben Rechtsträgers separat als Einsatzstelle anerkannt werden. Ausnahmen sind im Einzelfall möglich, wenn in sehr kleinen Einrichtungen eines Rechtsträgers von verschiedenen Einrichtungen die auslastende Beschäftigung einer/eines Freiwilligen nicht möglich ist. 

Betreuung durch den BFD-Träger Paritätischer Niedersachsen

Entsprechend der gesetzlichen Regelung ist der Gesamtverband des Paritätischen offizielle "Zentralstelle" des BFD für Einrichtungen, die dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angehören. Die überwiegenden Aufgaben der Zentralstelle werden jedoch durch "rechtlich selbständige Organisationseinheiten", die sogenannten BFD-Träger wahrgenommen. Insbesondere für Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen im Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen nehmen wir diese Funktionen für Sie und die Freiwilligen wahr.

Diese Aufgaben umfassen einerseits die mit dem Bundesamt vereinbarten administrativen Aufgaben. Dazu gehören z. B. die Beratung von Einrichtungen hinsichlich der Anerkennung als Einsatzstelle im BFD oder Erhöhung der Einsatzplätze bei anerkannten Einsatzstellen sowie die Vorprüfung der entsprechenden Anträge.

Andererseits sind wir als BFD-Träger auch für die sogenannten "pädagogische Begleitung" zuständig. Dazu gehört auch die Verantwortung für die Planung, Einladung und Durchführung der im BFD vorgeschriebenen Seminare. Aber auch mindestens ebenso wichtig die Begleitung,  Betreuung und Information der Einsatzstellen und der Freiwilligen bei allen Fragen, Sorgen, Nöten etc. rund um den BFD. Ganz wichtig ist natürlich auch die Beratung von Interessierten, die eine Einsatzstelle im BFD suchen. Kurze Worte für eine Menge Arbeit und Aufgaben.

Wichtig für Einsatzstellen und Freiwilige ist, dass zur Vermeidung von Verzögerungen und/oder Problemen alle Vorgänge (Z. B. Vereinbarungen/Verträge zum BFD einschließlich möglicher späterer Anträge auf Vertragsänderungen, Anträge von Einsatzstellen auf Erhöhung der Einsatzplätze etc.), auch wenn diese letztendlich für das Bundesamt bestimmt sind, uns als zuständigen BFD-Träger übersandt werden.

Einsatz der Freiwilligen

Für Freiwillge, die zum Beginn des BFD das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss die Beschäftigung in Vollzeit entsprechend der in der Einrichtung üblichen Wochenarbeitszeit für ganztägig Beschäftigte erfolgen. Für Freiwillige, die zum Beginn des BFD das 27. Lebensjahr bereits vollendet haben, kann im Rahmen der Vereinbarung/Vertrag auch eine Beschäftigung in Teilzeit vereinbart werden. Die Wochenarbeitszeit muss jedoch mehr als 20 Wochenstunden betragen.
Eine Ausnahmemöglichkeit gibt es für Alleinerziehende und Freiwillige mit einer Schwerbehinderung von mindestens 50 %. Auch wenn diese Personen das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist Teilzeit mit mehr als 20 Wochenstunden auf Einzelantrag möglich. Bitte lassen Sie sich in einem solchen Sonderfall vorab von uns beraten. Das Verfahren ist nicht aufwendig. Die Entscheidung trifft jedoch das Bundesamt im Einzelfall.

Inhaltlich können die Freiwilligen zu allen Tätigkeiten in der Einrichtung herangezogen werden, die dort anfallen und zu denen der/die Freiwillige auch fachlich geeignet ist. Ausgeschlossen sind, sofern die/der Freiwillige nicht bereits eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen hat, natürlich auch im BFD Tätigkeiten, für die aufgrund von  anderen z. B. gesetzlichen oder sonstigen Vorgaben eine berufliche Qualifikation vorgeschrieben ist. Ansonsten sind Einsatzstelle und Freiwillige/r frei, die Inhalte der Aufgaben individuell so zu definieren, wie es einerseits den Erfordernissen der Einrichtung, andererseits auch den Wünschen und Interessen der Freiwilligen entspricht. Der Einsatz kann in allen Bereichen der Einrichtung, z. B. bei gegenseitigem Interesse auch in der Verwaltung erfolgen.

Fachlich als auch persönlich erfolgt die unmittelbare Begleitung und Betreuung der Freiwilligen durch hierfür entsprechend qualifiziertes Personal der Einrichtung. Das heißt, für die Einarbeitung und für direkte fachliche Fragen ist die Einrichtung verantwortlich. Unabhängig davon können sich Freiwillige bei Problemen, Fragen etc., die vor Ort nicht oder nicht befriedigend gelöst werden können, sich jederzeit an uns als zuständigen BFD-Träger wenden.

Vertragsverhältnis zwischen Einsatzstelle und Freiwilligen im BFD

Grundlage des BFD ist eine Vereinbarung zwischen Bund und den Freiwilligen. Dadurch wird ein öffentlicher Dienst des Bundes eigener Art begründet, nicht jedoch ein Vertragsverhältnis zwischen der/dem Freiwilligen und der Einsatzstelle. Daher ist es wichtig, dass vor Aufnahme des BFD die vom Bundesamt unterschriebene Vereinbarung/Vertrag vorliegt. Entsprechend müssen gemäß Regelung zwischen dem Bundesamt und den Zentralstellen des BFD Vereinbarungen für Freiwillige uns als BFD-Träger mindestens fünf Wochen vor dem gewünschten Beginn des BFD hier vorliegen. Benötigt werden drei Ausfertigungen mit Originalunterschriften. Ein Original verbleibt im Bundesamt und je ein Original erhält die Einsatzstelle und das weitere erhält die/der Freiwillige nach Unterschrift durch das Bundesamt. Wir selbst fertigten uns eine Kopie der Vereinbarung für unsere Personalakte an.

Der für die Vereinbarung/Vertrag  vorgeschriebene Vordruck nebst dem Merkblatt  des Bundesamts, das die/der Freiwillige erhalten soll, steht im Bereich Download zur Verfügung. Hinweise und Tipps zu der Vereinbarung/Vertrag, die wir für die Einsatzstellen zusammengestellt haben, finden Sie auch ebenfalls direkt unter den Vereinbarungen im Downloadbereich --> Standard Formulare und Vordrucke. 

Im § 8 Bundesfreiwilligendienstgesetz werden die Inhalt dieser Vereinbarung geregelt. Sie finden nachstehend den diesbezüglichen Gesetzestext des § 8:

(1) Der Bund und die oder der Freiwillige schließen vor Beginn des Bundesfreiwilligendienstes auf gemeinsamen Vorschlag der oder des Freiwilligen und der Einsatzstelle eine schriftliche Vereinbarung ab. Die Vereinbarung muss enthalten:
1. Vor- und Familienname, Geburtstag und Anschrift der oder des Freiwilligen, bei Minderjährigen, die Anschrift der Erziehungsberechtigten sowie die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters,
2. die Angabe, ob für die Freiwillige oder den Freiwilligen ein Anspruch auf einen Freibetrag nach § 32 Absatz 6 des Einkommensteuergesetzes oder Kindergeld besteht,
3. die Bezeichnung der Einsatzstelle und, sofern diese einem Träger angehört, die Bezeichnung des Trägers,
4. die Angabe des Zeitraumes, für den die oder der Freiwillige sich zum Bundesfreiwilligendienst verpflichtet, sowie eine Regelung zur vorzeitigen Beendigung des Dienstverhältnisses,
5. den Hinweis, dass die Bestimmungen dieses Gesetzes während der Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes einzuhalten sind,
6. Angaben zur Art und Höhe der Geld- und Sachleistungen sowie
7. die Angabe der Anzahl der Urlaubstage und der Seminartage.

(2) Die Einsatzstelle kann mit der Erfüllung von gesetzlichen oder sich aus der Vereinbarung ergebenden Aufgaben einen Träger oder eine Zentralstelle beauftragen. Dies ist im Vorschlag nach Absatz 1 festzuhalten.

(3) Die Einsatzstelle legt den Vorschlag in Absprache mit der Zentralstelle, der sie angeschlossen ist, der zuständigen Bundesbehörde vor. Die Zentralstelle stellt sicher, dass ein besetzbarer Platz nach § 7 Absatz 4 zur Verfügung steht. Die zuständige Bundesbehörde unterrichtet die Freiwillige oder den Freiwilligen sowie die Einsatzstelle, gegebenenfalls den Träger und die Zentralstelle, über den Abschluss der Vereinbarung oder teilt ihnen die Gründe mit, die dem Abschluss einer Vereinbarung entgegenstehen.

Kontingentierung im BFD

Die Zahl der möglichen Freiwilligen im BFD ist begrenzt durch die Höhe der Haushaltsmittel, die der Bund für die Zuschüsse im BFD zur Verfügung stellt. Als BFD-Träger haben wir die wenig schöne Aufgabe, darauf zu achten und darüber zu wachen, dass das uns zugestandene Kontingent nicht überschritten wird.
Was bedeutet das für die Praxis?
1.) Grundsätzlich kann der BFD in unserer Zuständigkeit jederzeit mit einer Vorlaufzeit von fünf Wochen begonnen werden. Sollte jedoch zu dem gewünschten Termin das uns zur Verfügung stehende Kontingent bereits erreicht sein, schlagen wir vor abschließender Bearbeitung der BFD-Vereinbarung und Weitergabe an das Bundesamt einen Termin für den Beginn vor, der im Rahmen des Kontingents noch möglich ist. Nur wenn die/der Freiwillige und die Einsatzstelle mit diesem vorgeschlagenen Termin einverstanden sind, kann unsererseits die Vereinbarung/Vertrag an das Bundesamt weitergegeben werden.
2.) Grundsätzlich kann der BFD zwischen 6 und 18 Monaten dauern. Um möglichst vielen Interessierten die Aufnahme des BFD im Rahmen des Kontingents zu ermöglichen, werden derzeit nur Vereinbarungen mit einer maximalen Dienstzeit von 12 Monaten abgeschlossen.
3.) Bereits bestehende Vereinbarungen können grundsätzlich auf bis zu maximal 18 Monate verlängert werden. Aber auch Verlängerungen fallen in das Kontingent. Bis auf weiteres können daher Verlängerungen nur erfolgen, wenn andernfalls für die/den Freiwilligen eine persönliche Härte entstehen würde. Wobei der sehr verständliche Wunsch des Gelderwerbs keine Härte darstellt. Eine solche Härte kann z. B. sein, dass der BFD als Praktikum für eine Ausbildung genutzt werden soll und hierfür der Nachweis einer zwölfmonatigen Dienstzeiten erforderlich ist.
Anstelle einer Verlängerung des BFD können die Einsatzstellen für die Zeit nach dem BFD jedoch auch selbstverständlich einen Praktikumsvertrag oder ein Arbeitsverhältnis anbieten.

Konkurrenz von Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr?

Beide Freiwilligendienste, der BFD des Bundes, und das FSJ der Länder, richten sich vom Angebot her grundsätzlich auch an denselben Personenkreis. Mit dem Unterschied, dass es im BFD keine Altersgrenze nach oben hin gibt. Lediglich die finanziellen Rahmenbedingungen sind im BFD für die Einsatzstellen günstiger sind als im FSJ.
Eine tatsächliche Konkurenz oder gar eine Verdrängung des FSJ durch den BFD ist dadurch ausgeschlossen, dass die Zahl der Freiwilligen im BFD durch die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel begrenzt ist.

Nicht ganz unproblematisch ist, dass auch Mitgliedsorganisationen des Paritätischen in der Vergangenheit FSJler/innen nicht immer über einen der verschiedenen FSJ-Träger im Paritätischen Niedersachsen, sondern über Träger der anderen Spitzenverbände oder sonstiger Organisationen beschäftigt haben. Diese FSJler/innen wurden bzw. werden statistisch nicht dem Paritätischen, sondern dem Spitzenverband dieses Trägers bzw. der sonstigen Organisation zugeordnet. Entsprechend haben diese FSJler auch keinen Einfluss auf das dem Paritätischen dann zustehende Kontingent an möglichen Freiwilligen im BFD. Wir können daher nur empfehlen zumindest darüber nachzudenken, FSJler/innen künftig über einen der Träger im Paritätischen zu beschäftigten. Kontaktdaten der derzeit im Paritätischen anerkannten FSJ-Träger finden Sie unter „Adressen und Links“.

Elektronischer Newsletter

Häufiger als wir es uns gewünscht haben, haben wir seit der Startphase des BFD unsere Einsatzstellen mit aus unserer Sicht wichtigen Informationen versorgen müssen. Die meisten, aber leider nicht alle Einsatzstelle nutzen diesen Service. Einsatzstellen, die sich noch nicht in den Verteiler haben aufnehmen lassen, müssen uns lediglich Name und Anschrift der Einrichtung und bis zu zwei Mailadressen für diesen Zweck mitteilen.
Ein Versand unserer Informationen auf dem Postweg ist aus Kostengründen nicht möglich.

 

Grundsätzliches zu den Finanzen im Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Eine Übersicht dessen, was den Freiwilligen im BFD an Finanz- und / oder Sachleistungen zusteht und noch einige Informationen mehr, finden Sie unter "Für Freiwillige" in der Rubrik "Finanzielles". Dort finden Sie auch die aktuellen Höchstbeträge für Taschengeld, Verpflegung und Unterkunft.

Eine konkrete Angabe zu der Höhe der Kosten, die einer Einsatzstelle bei der Beschäftigung von Freiwilligen im BFD entstehen, ist unsererseits nicht möglich, da es lediglich Obergrenzen, aber keine Festschreibung der Beträge gibt, die den Freiwilligen zu gewähren sind. Anders als bei vielen FSJ- aber auch BFD-Trägern üblich, geben wir die Höhe des Taschengeldes und der Sachleistungen nicht vor. Sie legen diese als Einsatzstellen verbindlich in der jeweiligen BFD-Vereinbarung fest. Durchschnittlich erhalten die FW Taschengeld und Sachleistungen von in der Summe € 400,00. Die Höhe der Leistungen sollte € 300,00 möglichst nicht unterschreiten. Ausgenommen hiervon Freiwillige, die Arbeitslosengeld II beziehen. In diesen Fällen ist es sinnvoll, lediglich ein Taschengeld in Höhe von € 200,00 zu gewähren. Da Beträge darüberhinaus und/oder Zuschüsse für Unterkunft und/oder Verpflegung auf das ALG II angerechnet werden würden.

Wenn man alle Obergrenzen (Taschengeld, Verpflegung, Unterkunft) vollständig ausschöpfen würde, entstünden einschließlich der Kosten für Sozialversicherung (Circa € 300,00) und abzüglich des Bundeszuschusse bei Freiwilligen bis 25 Jahre von € 250,00 Kosten in Höhe von rund € 750,00. Bei einem Freiwilligen, der ALG II erhält, und in der Folge dessen sinnvoller Weise nur ein Taschengeld von nicht mehr als € 200,00 erhalten sollte, entstünden für die Bezüge des/der FW keine Kosten, da die Gesamtkosten in Höhe von circa € 300,00 vollständig durch das Bundesamt erstattet werden würden.
Wenn man beispielhaft davon ausgeht, dass ein/e Freiwillige/r durchschnittlich € 400,00 bis 450,00 von der Einsatzstelle erhält, entstehen der Einsatzstelle einschließlich der Beiträge zur Sozialversicherung und abzüglich des Bundeszuschusses Kosten in Höhe von rund € 400,00 pro Monat.

Neben den Fahrkosten zu den Seminaren kommen noch die Umlagen für Verwaltungskosten und die pädagogische Begleitung hinzu.
Konkret ist dies eine Verwaltungskostenumlage in Höhe von € 25,00 zzgl. MwSt. pro Monat und Freiwillige/r, die quartalsweise im Nachhinein von uns in Rechnung gestellt wird und eine nach Alter der Freiwilligen und Dauer des Dienstes gestaffelte Umlage zur pädagogischen Begleitung (FW bis 26 Jahre ab 01.04.2016 € 26,00 monatlich; FW ab 27 Jahre ab 01.01.2015 reduziert auf € 21,00 monatlich; FW bis 26 Jahre ab dem 13. Dienstmonat ab 01.04.2016 € 51,00; FW ab 27 Jahre ab dem 13. Dienstmonat ebenfalls ab Januar 2015 reduziert auf € 46,00 monatlich.).Die höheren Umlagen ab dem 13. Dienstmonat ergeben sich aus dem Umstand, dass der Gesetzgeber eine Regeldauer des BFD von 12 Monaten unterstellt und ab dem 13. Dienstmonat die Zuschüsse des Bundes für die pädagogische Begleitung um 50 % reduziert sind.

Grundsätzlich zu beachten ist , dass sofern auch Freiwillige im FSJ/FÖJ in der Einrichtung beschäfigt werden, in diesem Fall und bei gleicher bzw. vergleichbarer Tätigkeiten beider Gruppen das Taschengeld für beide Personenkreise aufgrund gesetzlicher Regelung in gleicher Höhe zu gewähren ist. Dieses gesetzliche Erfordernis der Gleichbehandlung betrifft tatsächlich nur das Taschengeld. Eine Ungleichbehandlung bei der Höhe möglicher Zuschüsse für Unterkunft und/oder Verpflegung wäre zulässig. Ob eine solche Ungleichbehandlung ohne Sachgrund sinnvoll wäre, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Im BFD gibt es einen pauschalen Bundeszuschuss pro Monat zu Entlastung der Einsatzstelle der Kosten für Taschengeld und Sozialversicherung.. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung gehen zu Lasten der Einsatzstelle. Der Zuschuss beträgt bis zu € 250,00 für Freiwillige, die zu Beginn des BFD das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Und für Freiwillige ab 26 bis € 350,00. Erstattet werden diese Höchstbeträge, wenn der Einsatzstelle gemäß der Vereinbarung (Vertrag) für die/den jeweiligen Freiwilligen auch Kosten in dieser Höhe für Taschengeld und Sozialversicherung (Arbeitgeber- und Arbeinehmeranteil) entstehen. Liegen die Kosten dafür unter den Höchstbeträgen, wird auch nur dieser Betrag konkret erstattet werden.
Kosten für Unterkunft und Verpflegung gemäß 3.2 Nr. 4 der Vereinbarung werden nur insofern berücksichtigt, als dass auch diese sozialversicherungspflichtig sind.

Darüber gibt es einen Bundeszuschuss für die pädagogische Begleitung in Form von Sach- und Geldleistung , der analog des Zuschusses für das FSJ, die Kosten der Einsatzstelle für die Seminare und die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Begleitung und Betreuung reduzieren soll. Diesen Zuschuss geht jedoch wie auch im FSJ/FÖJ nicht an die Einsatzstelle, sondern sinnvoller Weise an den BFD-Träger, der für die Begleitung der Einsatzstellen und Freiwilligen einschließlich der Seminare zuständig ist. Durch diesen Weg wird vermieden, den Zuschuss zunächst an die Einsatzstellen zu überweisen und in der Folge eine Rechnung in gleicher Höhe zuzuüglich Umlagen zu stellen wäre, was für alle Beteiligten mit erheblichem Mehraufwand verbunden wäre.

Unabhängig davon, dass der Zuschuss zur pädagogischen Begleitung zur Kostendeckung der Seminarkosten und der Kosten für die darüberhinausgehende Begleitung der Freiwilligen und Einsatzstellen nicht mehr ausreichend ist, gibt die seit 01.01.2013 in Kraft getretene Kostenerstattungsrichtlinie des BMFSFJ vor, dass die Einsatzstellen analog des FSJ mit mindestens 10 % an den Kosten der pädagogischen Begleitung zu beteiligen sind.

Sozialversicherung

Alle Freiwilligen im BFD  sind während ihrer freiwilligen Dienstzeit grundsätzlich Mitglied in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Für Freiwillige im BFD gibt es wie auch im FSJ/FÖJ keine grundsätzlich eigenen Regelungen zur Sozialversicherung. Eine Besonderheit ist lediglich, dass für Freiwillige in den gesetzlichen Freiwilligendiensten die Einsatzstelle sowohl den Arbeitgeber- als auch den Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung zu übernehmen hat. Einzelheiten hierzu können Sie den nachstehenden Ausführungen des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend entnehmen:

Arbeitslosenversicherung

Beiträge der Arbeitslosenversicherung müssen grundsätzlich für alle Freiwilligen abgeführt werden, die das maßgebende Lebensalter für eine Regelaltersrente noch nicht vollendet haben. Bei Freiwilligen, die das Lebensalter für eine Regelaltersrente bereits vollendet haben, hat die Einsatzstelle ihren „Arbeitgeberanteil“ abzuführen.

Achtung, in einem Ausnahmefall ist für die Höhe des Beitrages zur Arbeitlosenversicherung nicht die Höhe der Bezüge im BFD maßgeblich. Waren Freiwillige in den letzten vier Wochen vor dem BFD sozialversicherungspflichtig beschäftigt, ist für die Höhe des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung gem. § 344 Abs. 2 SGB III die jeweils gültige monatliche Bezugsgröße in der Sozialversicherung zugrunde zu legen. Ggf. empfiehlt sich in einem solchen Fall, eine mindestens vierwöchige "Beschäftigungspause" vor Beginn des BFD zu planen. In 2017 beträgt die Bezugsgröße € 3.045,00.

Krankenversicherung
Freiwillige im BFD und im FSJ/FÖJ werden für die Dauer des Freiwilligendienstes grundsätzlich als Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert.
 
Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfasst grundsätzlich auch Personen, die vor Antritt des Bundesfreiwilligendienstes privat versichert waren. Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung tritt allerdings nicht ein für Personen, die versicherungsfrei sind.
Versicherungsfrei sind beispielsweise Beamte, Richter, Soldaten auf Zeit und Pensionäre, die Anspruch auf Beihilfe im Krankheitsfall nach beamtenrechtlichen Vorschriften und Grundsätzen haben (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 und 6 SGB V). Diese Versicherungsfreiheit erstreckt sich aber nicht auf die bei der Beihilfe berücksichtigungsfähigen Angehörigen, weshalb z.B. Kinder von Beamten für die Dauer des Freiwilligendienstes grundsätzlich versicherungspflichtig in der GKV sind.
Ebenfalls versicherungsfrei sind Personen nach Vollendung des 55. Lebensjahres, wenn sie innerhalb der letzten fünf Jahre nicht gesetzlich versichert waren und mindestens die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder hauptberuflich selbstständig erwerbstätig waren (§ 6 Abs. 3a SGB V).
 
Der Bezug einer Altersrente bewirkt keine Krankenversicherungsfreiheit. Ein gesetzlich versicherter Altersrentner, der einen BFD leistet, unterliegt daher der Versicherungspflicht nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 SGB V.
 
Pflegeversicherung
Die Freiwilligen werden grundsätzlich in der sozialen Pflegeversicherung pflichtversichert (§ 20 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 SGB XI).
Der Bezug einer Altersrente bewirkt keine Pflegeversicherungsfreiheit. Ein gesetzlich versicherter Altersrentner, der einen BFD leistet, unterliegt daher der Versicherungspflicht nach § 20 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 SGB XI.
Pensionäre im BFD sind entsprechend der obigen Ausführungen zur Krankenversicherung auch in der Pflegeversicherung versicherungsfrei. Es ist kein Beitrag abzuführen.
 
Rentenversicherung
Die Freiwilligen werden grundsätzlich in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert (§ 5 Abs. 2 Satz 3 SGB VI). Dies gilt gleichermaßen für „junge“ Freiwillige, für Seniorinnen und Senioren, die noch keine Altersrente beziehen wie für Altersteilrentenbezieher (Altersrente in Höhe von einem Drittel, der Hälfte oder zwei Dritteln der Vollrente) und Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner.
 
Nur der Arbeitgeberanteil der Rentenversicherungsbeiträge muss abgeführt werden, wenn die Freiwilligen eine Altersvollrente – unabhängig ob vor oder nach Erreichen der Regelaltersgrenze – beziehen.
 
Zuverdienstgrenzen bei Frührentnern und bei Erwerbsminderung
Bei Bezug einer Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze sind bestimmte Hinzuverdienstgrenzen zu beachten. Wer eine Rente vor Erreichen der Regelaltersgrenze als Vollrente in Anspruch nehmen möchte, darf nur einen Hinzuverdienst erzielen, der einen Betrag in Höhe von 450,00 Euro (Stand 2017) monatlich nicht übersteigt. Wird die Hinzuverdienstgrenze überschritten, führt dies nicht automatisch zum Wegfall der Rente, sondern gegebenenfalls zur Zahlung einer niedrigeren Teilrente wegen Alters, die einen höheren Hinzuverdienst erlaubt.
Als Hinzuverdienst gelten unter anderem alle Einnahmen aus einer Beschäftigung, unabhängig davon, in welcher Form sie geleistet werden. Somit sind das aus dem Bundesfreiwilligendienst erzielte Taschengeld sowie unentgeltliche Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung mit dem jeweiligem Sachbezugswert der Sozialversicherungsentgeltverordnung als Hinzuverdienst zu berücksichtigen. Die Ableistung eines Freiwilligendienstes kann daher bei Überschreiten der Hinzuverdienstgrenzen zur Kürzung bis hin zum Wegfall des Rentenanspruchs führen.
 
Bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit gelten nochmals differenziertere Regelungen. Zur Klärung sollten sich daher interessierte Freiwillige mit ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung setzen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird bei Aufnahme einer Beschäftigung durch den Rentenversicherungsträger stets geprüft, ob eine Erwerbsminderung noch vorliegt und damit ein Rentenanspruch weiterhin besteht.
   
Unfallversicherung
Alle Freiwilligen, d.h. im BFD auch Altersrentnerinnen und -rentner, sind gesetzlich unfallversichert. Die Höhe des Beitrages zur Berufsgenossenschaft entspricht dem üblichen Beitragssatz, den die Berufsgenossenschaft für Ihre sonstigen Beschäftigten festgelegt hat.

Seminare für Freiwillige und Einarbeitung durch die Dienststelle

Grundsätzliche Informationen zu den wie auch im FSJ vorgeschriebenen Seminaren finden Sie unter Für Freiwillige in der Rubrik Pädagogische Begleitung.
Ergänzend hierzu die Kurzhinweise, dass für Freiwillige, die zu Beginn des BFD das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, die Teilnahme an den Seminaren in der gesetzlich vorgeschriebenen Größenordnung verpflichtend ist (§ 4 Nr. 3 BFDG.). Bei einer Dienstzeit von 12 Monaten somit 25 Seminartage. Bei kürzer oder längerer Dienstzeit entsprechend anteilig. Für Freiwillige, die zu Beginn des BFD das 27. Lebensjahr bereits vollendet haben bzw. im Laufe des geplanten BFD beenden werden, ist in der Summe ein Seminartag pro Dienstmonat vorgegeben. Bei einer zwölfmonatigen Dienstzeit somit 12 Seminartage.
Die Fahrkosten zu den in der Regel fünftägigen Seminaren (Erste An- und letzte Abreise.) gehen grundsätzlich zu Lasten der Einsatzstelle. Derzeit erstattet das Bundesamt den Einsatzstelle auf Antrag (Vordruck des Bundesamts) den Einsatzstelle die Fahrkosten zu den Seminaren "Politische Bildung", die für Freiwillige unter 27 Jahren verpflichtend sind und die wir in den Bildungszentren des Bundesamts durchführen müssen. Derzeit sind dies die Bildungszentren Braunschweig und Ritterhude, mit denen wir kooperieren.

 

Wie man Freiwillige bekommt

Interessierte, die sich an uns wegen Einsatzmöglichkeiten wenden, erhalten von uns eine Übersicht aller möglichen Einsatzstellen und werden auf Wunsch individuell beraten. Regionale als auch terminliche Vorstellungen der Interessierten werden hierbei so weit als möglich berücksichtigt. Wobei die Mehrzahl der Interessierten mittlerweile unsere Datenbank nutzt und sich selbst über in Frage kommende Einsatzstellen informieren.

Viel wichtiger werden jedoch Ihre Aktivitäten sein. Ein Werbeverbot für den Bundesfreiwilligendienst gibt es natürlich nicht. Im Gegenteil. Sie können und sollten also auch z. B. mittels Kleinanzeige, Aushang in Schulen oder Jugendzentren, auf Ihrer Homepage oder auch anlässlich von "normalen" Stellengesuchen darauf hinweisen, dass Sie auch Freiwillige beschäftigen bzw. suchen.

Ganz wesentlich werden persönliche Kontakte zum Beispiel zu allgemein- und berufsbildenden Schulen sein. Aber auch regionale Veranstaltung wie Ausbildungsmessen, Stadtteilfeste etc. können eine gute Möglichkeit sein auf sich aufmerksam zu machen. Nutzen Sie die Möglichkeit, dort über Ihrer Einrichtung/en und über die Möglichkeiten des Freiwilligendienstes bei Ihnen zu informieren. Das macht Arbeit. Aber die Praxiserfahrungen aus dem FSJ zeigen, dass es sich lohnt.

Von einigen Einrichtungen wissen wir, dass diese auch schon im Kontakt mit Job-Centern stehen um auf diesem Weg auf die Möglichkeit des BFD für Interessierte ab dem 27. Lebensjahr aufmerksam zu machen.  Und auch in den regionalen Job-Börsen der Arbeitsagenturen kann und darf man nach Freiwilligen für den BFD suchen.

Wie früher im Zivildienst die Zivildienstbörse des Bundesamts für den Zivildienst gibt es auch  eine Freiwilligenbörse des  Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben geben. Leider ist es nicht mehr so, das man dort konkrete Angebote einpflegen kann. Es werden dort schlicht und ergreifend alle anerkannten BFD-Einsatzstellen aufgelistet. Unabhängig von deren Belegung und dem tatsächlichen Bedarf. Eine wie ich finde nicht sehr glückliche Lösung, die für Interessierte auch etwas unübersichtlich ist. 

Sehr empfehlenswert ist auch, sofern Sie über eine eigene Homepage verfügen, auch dort Informationen zum Freiwilligendienst in Ihrer bzw. Ihren Einrichtungen einzustellen. Gute Erfolge wurden und werden damit erzielt, nicht nur einfach darauf hingewiesen zu haben, dass man dort einen Freiwilligendienst ableisten kann. Zusätzliche Informationen, z. B. Erfahrungsberichte von Freiwilligen, eine Beschreibung der Einsatzbereiche und der Tätigkeiten haben sich als sehr hilfreich für die Anwerbung von Freiwilligen erwiesen.

Einsatz von Ausländern im BFD

Können Ausländer am BFD teilnehmen? Selbstverständlich ja! Aber worauf müssen die Einsatzstellen beim Einsatz von Ausländern bei einem Freiwilligendienst achten?

Ausländer aus Ländern der Europäischen Union können ohne weitere Formalitäten auf dem üblichen Weg den BFD leisten.
Für Ausländer aus anderen Ländern gibt es jedoch einige Besonderheiten, die seitens des Bundesamts wie folgt beschrieben worden sind:
"Grundsätzlich können alle Ausländer am BFD wie auch am FSJ oder FÖJ teilnehmen. Für Ausländer die sich bereits in Deutschland befinden, gilt zu prüfen, ob ein Arbeitsverbot besteht. Sollte ein Arbeitsverbot erteilt worden sein, ist die Teilnehme untersagt, da die Ausübung der freiwilligen Arbeit eine weisungsgebundene Tätigkeit für einen Arbeitgeber ist und daher als Beschäftigung verstanden wird. Ein Arbeitsverbot besteht für Geduldete (§ 60a Aufenthaltsgesetzt) und Asylsuchende mit Aufenthaltsgestattung (§ 55 Asylverfahrensgesetz) während des ersten einjährigen Aufenthalts im Bundesgebiet, sowie in manchen Fällen bei Personen mit Duldung auch nach einem einjährigen Aufenthalt, wenn die Ausländerbehörde ein Arbeitsverbot als Sanktion nach § 11 Beschäftigungsverfahrensverordnung verhängt hat.

Nach einem Jahr kann die Erwerbstätigkeit gestattet werden, so dass auch die Teilnahme am Freiwilligendiensten erlaubt ist. Wir empfehlen den Einsatzstellen bei der Beschäftigung von Freiwilligen mit Duldung bzw. Aufenthaltsgestattung kurze Rücksprache mit der zuständigen Mitarbeiterin bzw. dem Mitarbeiter der Ausländerbehörde zu halten, um die Situation individuell zu klären. Wichtig ist, dass für die Teilnahme am BFD keine Zustimmung zur Beschäftigung durch die Bundesagentur für Arbeit eingeholt werden muss, da diese Beschäftigung nicht in erster Linie dem Erwerb dient (§ 9 Beschäftigungsverordnung und § 2 Beschäftigungsverfahrensverordnung), so dass diese nicht in die Zuständigkeit der Bundesagentur für Arbeit fällt.

Personen aus dem Ausland kann grundsätzlich für die Teilnahme am BFD eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 des Aufenthaltsgesetzes erteilt werden. Auch hierfür ist die Zustimmung zur Beschäftigung seitens der Agentur für Arbeit nicht erforderlich (§ 9 Beschäftigungsverordnung)."

In der Regel werden potentielle Freiwillige aus nicht EU-Ländern, die als sogenannte "Incomer" bezeichnet werden, nicht wie üblich die BFD-Vereinbarung zwecks Weiterleitung an uns mit Ihnen ausfüllen können. Für diesen Personenkreis gibt es ein besonderes Verfahren. Bitte lassen Sie sich hierzu bei Bedarf von uns beraten.
Ein ausführliches Informationsblatt zum Thema Ausländer im BFD steht Ihnen auf unserer Homepage in der Rubrik Download --> Merkblätter, bei Interesse zur Verfügung.

Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug


Sowohl die Beschäftigung von Freiwilligen zur Betreuung von Flüchtlingen als auch die Beschäftigung von Flüchtlingen im BFD ist grundsätzlich möglich. Ggf. kann hierzu auch ein vom Bund zur Verfügung gestelltes Sonderkontingent genutzt werden.

Für diesen speziellen Bereich haben wir Ihnen in der Rubrik Download --> BFD mit Flüchtlingsbezug, umfangreiche Informationen zur Verfügung gestellt. Gerne stehen wir Ihnen bei Interesse an diesem etwas komplizierten Bereich auch für weitere Beratungen zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an!